Zur geplanten Bargeld-Obergrenze
"
Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende
beides verlieren. " Diese Aussage des ehemaligen amerikanischen
Präsidenten Benjamin Franklin erhält in diesen Tagen erneut eine
besondere Bedeutung. Um die "Sicherheit" in Deutschland bewahren zu
können, müsse nun, nach den bereits erfolgten Abschaffungen von
Grundrechten, auch die Verwendung von Bargeld in erheblichen Maße
eingeschränkt werden. Um Terroristen, Drogenhändler und auch
Steuerhinterzieher in Zukunft das Handwerk legen zu können, will die
Bundesregierung Bargeldzahlungen über 5.000€ verbieten.
Mal ganz
abgesehen von der Tatsache, daß die hiermit betroffene "Klientel"
wahrscheinlich über genügend Wege verfügt, dieses Verbot geschickt zu
umgehen ( es soll ja Kreise geben, welche auch über Kontakte zu gewissen
nicht ganz einflußarmen Personen in wiederum gewissen Kreisen verfügen
), wird hier zum einen ein massiver Angriff auf die finanzielle
Privatsphäre der Bürger gestartet, zum anderen jeder quasi unter
Generalverdacht gestellt, welcher bisher Bargeldzahlungen über dieser
Höhe vorgenommen hat ( wobei sich schon die Frage stellt, warum gerade
als Obergrenze 5.000€ festgelegt werden sollen? Möglicherweise hat dies
ja etwas mit bestimmten Zusatzverdiensten einer bestimmten Berufsschicht
zu tun).
Jeder aufmerksame Bürger dürfte mit etwas Nachdenken
ganz schnell dahinter kommen, daß hier nicht der Kampf gegen
irgendwelche üblen Burschen der Grund sein dürfte, sondern eher die
Sorgen von gewissen Bankiers.
Seit gewisser Zeit praktizieren
die Banken nämlich eine, ich sag es mal so deutlich, Volksverarsche im
ganz großen Stil. Mit einer Null-Zins-Politik ( oder noch schlimmer
Negativzinsen ) werden die Vermögen der Sparer Stück für Stück
vernichtet. Um sich dieser Volksverarsche wenigstens zum Teil entziehen
zu können, haben sich deshalb immer mehr Bürger dafür entschieden, ihre
hart erarbeiteten Spargroschen nicht mehr der Raffgier der Banken zu
überlassen, sondern lieber wie zu Großmutters Zeiten wieder auf den
guten alten Sparstrumpf zu vertrauen ( in welcher Form auch immer).
Damit gehen den Raffkes in Nadelstreifen natürlich ganz erhebliche
Beiträge für ihre Zockereien verloren. Aber da die Banken ja laut Mutti
Merkel "systemrelevant" sind, muß diesem Treiben schleunigst ein Ende
bereitet werden. Auf gut Deutsch: Will der Bürger die Banken für ihr
verbrecherisches Spiel nicht mehr liebhaben, muß er halt zu seinem Glück
gezwungen werden. Und da der deutsche Bürger, auch wenn man es manchmal
nicht glauben will, doch nicht so ganz auf den Kopf gefallen ist, muß
man ihm halt vorgaukeln, die Obergrenze für Bargeldzahlungen diene
lediglich der Bekämpfung eben jener bösen Buben und Mädels, welche oben
aufgezählt sind.
Obwohl man mit dem Gegenteil wahrscheinlich
eher zum Erfolg kommen könnte. Wie wäre es damit, ab 5.000 € dürften
Zahlungen nur noch in bar ausgeführt werden? Es wäre doch ein schönes
Bild, sich daran zu ergötzen, wie wiederum die Angehörigen eines
bestimmten Berufsstandes ihre regelmäßigen Schmiergelder in zig Koffern
durch die Gegend schleppen müßten. Sieht man sich die körperliche
Konstitution mancher Vertreter dieser Zunft genauer an, würde damit
sogar noch etwas zur Gesunderhaltung dieser geplagten Leutchen
beigetragen.
Aber da der Schreiber dieser Zeilen im Gegensatz zu
den Banken (gottseidank) nicht systemrelevant ist, dürfte obiger
Vorschlag nicht gerade auf fruchtbaren Boden fallen. Bleiben also für
den Bürger-Normalo nur zwei Möglichkeiten: Zum einen sein Spargeld
abholen, solange es noch möglich ist (die Grenze von 5.000 € dürfte nur
der Anfang sein, die Bankoberen wie John Cryan von der Deutschen Bank
würden am liebsten das gesamte Bargeld abschaffen), zum anderen seinen
zuständigen Bundestagsabgeordneten fleißig auf die Füße treten und mit
Liebesentzug bei der nächsten Wahl drohen.
Dietz Kippschull
Neue Richtung Leipzig
Dienstag, 31. Mai 2016
EU-Parlament übernimmt unsere Forderung!
Die EU-Staaten sind allerdings nicht verpflichtet, die Forderung des Parlaments umzusetzen.
Teilnahme am Chemnitzer Ostermarsch 2016
Neben den klassischen Themen der Friedensbewegung ging es diesmal schwerpunktmäßig auch um Solidarität mit den zahlreichen Flüchtlingen. Unsere Forderung nach der Bekämpfung der Fluchtursachen ist ja auch in der Friedensbewegung seit Jahren Konsens.
Vertreter der Linkspartei und der MLPD waren unter den Teilnehmern auszumachen, wie auch ein mit uns befreundetes Mitglied der SPD (!).
Kontakt konnten wir zu einem Vertreter eines lokalen sächsischen Friedensbündnisses herstellen und auch unsere Flyer haben wir endlich mal verteilt.
An einem Führungsplakat der Demonstration prangte ein Spruch von Martin Luther King:
„Alle, die den Frieden lieben, müssen lernen, sich genauso effektiv zu organisieren wie diejenigen, welche den Krieg lieben.“Der Demonstrationszug setzte sich vom Rathaus aus in Bewegung und machte mehrere Stationen, an denen Redebeiträge gehalten wurden, u.a. im Park der Opfer des Faschismus und in einem Innenhof von öffentlichen Gebäuden. In letzterem sprach ein greiser Holocaustüberlebender, dem mehrfach die Stimme versagte und der sich daran erinnerte als Kind in jenem Hof gewesen zu sein, als die Juden zusammengetrieben und nach Auschwitz gebracht wurden. Er beschrieb, wie sich eine Frau aus dem dritten Stock in den Tod stürzte, um ihrer Deportation zu entgehen und er wurde von den Erinnerungen und Gefühlen übermannt, so daß er die Rede abbrechen mußte.
Auf dem Schloßberg gab es weitere Kundgebungen und den traditionellen Imbiß, dann setzte sich der Zug – inzwischen merklich ausgedünnt – in Richtung Schloßteich und Rathaus zur Abschlußkundgebung in Bewegung.
Anschließend machten wir noch einen Abstecher in das sehenswerte Wasserschloß Klaffenbach.
Samstag, 28. November 2015
Neue Richtung fordert Sanktionen gegen Saudi-Arabien und verlangt Einstellung des Bombenkrieges gegen Jemen
Offener Brief an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages
Neue Richtung Döbeln,
27.11.2015
Postfach 1135
04741 Roßwein
An die
Abgeordneten der Bundestagsfraktionen (Ressort Außenpolitik,
Sicherheitspolitik, Menschenrechte)
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Betrifft: Sanktionen gegen Saudi-Arabien
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir, die Mitglieder der politischen Bürgerbewegung Neue
Richtung (gegr. 2008) wenden uns heute an Sie, mit der Bitte, daß Sie sich
für eine Verhängung von Sanktionen gegen Saudi-Arabien einsetzen.
Seit März 2015 führt das Königreich Saudi-Arabien – eine
absolutistisches Regime der Familie Saud, in dem es nahezu keine Bürgerrechte
gibt – einen Bombenkrieg gegen das schwächere Nachbarland Jemen. Zahlreiche
Städte wurden bombardiert, weit über 7.500 Personen getötet und nicht nur militärische
Ziele, sondern auch die zivile Infrastruktur wie z.B. Krankenhäuser oder der
internationale Flughafen der Hauptstadt Sanaa wurden zerstört, weswegen nun
keine Flüge mit Hilfsgütern mehr eintreffen können. Weit über 16.000 Personen
wurden durch die Bombardements verletzt, darunter laut UNICEF mindestens 505
Kinder. Die Organisation rechnet auch vor, daß 537.000 jemenitische Kinder an
„schwerer Unterernährung“ leiden, was einer Verdreifachung der Zahl vor der
Krise entspricht. Die bedrohliche Unterernährung wurde durch beschädigte oder
blockierte Versorgungsrouten und Einfuhrbeschränkungen für Lebensmittel- und
Treibstoffe weiter verschlimmert.
Erst vor wenigen Wochen hat die von Saudi-Arabien geführte Militärallianz ein Krankenhaus der „Ärzte ohne Grenzen“ in der
nördlichen Provinz Saada bombardiert. Da die „Ärzte ohne Grenzen“ regelmäßig
die GPS-Daten des Krankenhauses, daß auch als neutrales Gesundheitszentrum
gekennzeichnet war, an die Kriegsparteien gemeldete haben, ist davon
auszugehen, daß die Bombardierung absichtlich erfolgte, zumal sich das
Krankenhaus auf die Behandlung von Kriegsverletzungen spezialisiert hatte. Die
Provinz Saada gilt als Stammland der Huthi-Rebellen und das Krankenhaus war das
letzte in der Region, welches noch arbeitete. Nun sind rund 200.000 Menschen
ohne medizinische Versorgung. Nach
Angaben von Unicef war es bereits das 39. Gesundheitszentrum, das seit März im
Jemen bei Luftangriffen getroffen wurde.
Hintergrund für die Angriffe ist der Vormarsch einer
Rebellenbewegung namens Ansarullah, die von dem nordjemenitischen Stamm
der Huthis dominiert wird. Die Huthis lehnen die fundamentalistische Auslegung
des Islam wie in Saudi-Arabien, wo Frauen z.B. nicht ein Auto steuern oder ohne
männliche Begleitung nicht aus dem Haus gehen dürfen, ab. Ferner möchte Ansarullah
auch nach eigenen Angaben die soziale Ungleichheit im Lande bekämpfen und
die US-amerikanischen Militärstützpunkte schließen.
Mit ihrer Eroberung der Hauptstadt Sanaa haben die Huthis Ende 2014 den saudi-freundlichen Marionettenpräsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi ins saudische Exil vertrieben. Hadi, der 2012 als einziger Kandidat mit 98% der Stimmen zum Präsidenten gewählt wurde, hatte sich als unfähig erwiesen und wird vielfach der Korruption beschuldigt. Zunächst aus seiner Hochburg, der Hafenstadt Aden, später aus Saudi-Arabien, versuchte Hadi seine Macht wieder herzustellen. Doch der Großteil der jemenitischen Armee gehorchte immer noch dem 2012 im Zuge des „Arabischen Frühlings“ nach 34 Amtsjahren gestürzten Langzeitpräsidenten Ali Abdullah Saleh. Dieser verbündete sich überraschend mit Ansarullah, so daß die Rebellen jetzt von einem Großteil der Armee Unterstützung bekommen. Die Anhänger von Hadi gerieten militärisch schnell unter Druck, so daß Saudi-Arabien eingriff, um dessen Regime wieder herzustellen.
Trotz des Bombenterrors der Saudis hat die Allianz aus Ansarullah und den Militärs von Ex-Präsident Saleh weiterhin größeren Rückhalt in der Bevölkerung als Hadi und seine bunt zusammengewürfelte Söldnertruppe, unter denen sich auch Al-Qaida-Kämpfer und südjemenitische Separatisten (Hirak-Bewegung) befinden.
Mit ihrer Eroberung der Hauptstadt Sanaa haben die Huthis Ende 2014 den saudi-freundlichen Marionettenpräsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi ins saudische Exil vertrieben. Hadi, der 2012 als einziger Kandidat mit 98% der Stimmen zum Präsidenten gewählt wurde, hatte sich als unfähig erwiesen und wird vielfach der Korruption beschuldigt. Zunächst aus seiner Hochburg, der Hafenstadt Aden, später aus Saudi-Arabien, versuchte Hadi seine Macht wieder herzustellen. Doch der Großteil der jemenitischen Armee gehorchte immer noch dem 2012 im Zuge des „Arabischen Frühlings“ nach 34 Amtsjahren gestürzten Langzeitpräsidenten Ali Abdullah Saleh. Dieser verbündete sich überraschend mit Ansarullah, so daß die Rebellen jetzt von einem Großteil der Armee Unterstützung bekommen. Die Anhänger von Hadi gerieten militärisch schnell unter Druck, so daß Saudi-Arabien eingriff, um dessen Regime wieder herzustellen.
Trotz des Bombenterrors der Saudis hat die Allianz aus Ansarullah und den Militärs von Ex-Präsident Saleh weiterhin größeren Rückhalt in der Bevölkerung als Hadi und seine bunt zusammengewürfelte Söldnertruppe, unter denen sich auch Al-Qaida-Kämpfer und südjemenitische Separatisten (Hirak-Bewegung) befinden.
Sowohl Ex-Präsident Saleh als auch die Huthis haben bereits
vor Monaten zu Friedensverhandlungen ohne Vorbedingungen aufgerufen, doch Hadi
und Saudi-Arabien haben abgelehnt. Die Saudis verschärften die Angriffe gegen
den Jemen stattdessen noch weiter und stellten eine multinationale
Interventionsarmee unter Beteiligung von Katar, den Vereinigten Arabischen
Emiraten, Ägypten und Sudan auf – alles Staaten, von denen nicht erwartet
werden kann, daß sie die Demokratie im Jemen etablieren werden.
Menschenrechtler bezeichnen die Diktatur der Familie Saud
als eines der brutalsten Regime weltweit. Prominente Beispiele dafür sind der
inhaftierte und Folter ausgesetzte Blogger Raif Badawi oder der im Alter von 17
Jahren verhaftete Ali al-Nimr, der wegen der Teilnahme an Demonstrationen zum
Tode verurteilt wurde durch Enthauptung und Kreuzigung. Ein Urteil, welches das
oberste Gericht kürzlich noch bestätigt hat.
Während die westliche Staatengemeinschaft 2011 eiligst
Sanktionen gegen Libyen verhängt hat, obwohl – wie sich nun herausgestellt hat
– die libysche Luftwaffe niemals unbewaffnete Zivilisten angegriffen hatte,
scheint Saudi-Arabien, was das Töten von Menschen angeht, völlige
Narrenfreiheit zu genießen.
Weder mußte es Konsequenzen tragen, als es die zarten
Anfänge des Arabischen Frühlings im Keim erstickte, noch dafür, daß es im
benachbarten Bahrein die Proteste brutal niederschlug.
Das Land ist außerdem ein Haupthindernis für eine friedliche
Lösung im Syrien-Konflikt, da es sowohl die radikalislamischen Terroristen der
Al-Nusra-Front, einem Ableger von Al-Qaida, als auch die des Islamischen
Staates (IS) mit Waffen ausrüstet.
Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) und seine
Friedensinitiative für Syrien wurde von den Saudis erst kürzlich brüsk beiseite
gewischt.
Schon vor diesem Hintergrund verbietet sich jeder weitere
Waffenhandel mit Saudi-Arabien!
Es ist eine Verantwortungslosigkeit ersten Ranges, einem der
weltweit größten Exporteure des islamischen Terrorismus Waffen zu verkaufen und
diesem sogar eine Lizenzproduktion zu ermöglichen!
Bereits seit Jahren in Afghanistan (mit der Unterstützung
für die Taliban) und zahlreichen anderen Ländern sorgte Saudi-Arabien durch
einen „Export“ seiner radikal-islamischen Ideologie des Wahabismus für eine
Ausbreitung des islamischen Terrorismus!
Da alle diplomatischen Bemühungen, den saudischen
Bombenkrieg gegen das jemenitische Volk und die weltweite saudische
Unterstützung für radikalislamische Terroristen zu beenden, gescheitert sind,
fordern wir politische und wirtschaftliche Sanktionen gegen Saudi-Arabien!
Das Regime in Riad muß seinen Bombenterror gegen Jemen
einstellen und seine Truppen zurückziehen, die bereits im Land sind. Ferner muß
es aufhören, Öl ins Feuer des syrischen Bürgerkrieges zu gießen und IS und
Al-Nusra-Front aufzurüsten.
Künftig darf es keine militärische Zusammenarbeit mit
Saudi-Arabien geben, so lange die Menschenrechte auf eklatanteste Weise verletzt
werden und das Regime Krieg in andere Länder exportiert.
Mit seinen Erdölmilliarden hat das saudische Regime eine
ganze Reihe von Mit-Profiteuren in Europa und den USA geschaffen. Die dicken
Geschäfte sorgen dafür, daß die westlichen Politiker über alle Untaten des
Regimes hinweg sehen oder bestenfalls zart formulierte Alibi-Kritik an den
saudischen Verbrechen üben.
Wir möchten Sie ermutigen, hier eine klarere Sprache zu
sprechen!
Frieden im Nahen Osten und ein Abschwellen des weltweiten
islamischen Terrorismus wird es erst geben, wenn der saudische Sumpf
trockengelegt ist! Wir fordern unsere politische Elite und die Abgeordneten des
Deutschen Bundestags daher auf, sich für die Verhängung von Sanktionen gegen
Saudi-Arabien einzusetzen!
Das Erdöl sollten die BRD und die EU künftig stärker in
demokratischen Staaten wie Venezuela einkaufen, anstatt brutale Diktaturen zu
mästen!
Mit freundlichen Grüßen
Kay Hanisch
(Sprecher)
Dienstag, 6. Oktober 2015
Neue Richtung fordert
Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland
28.9.2015.
Seit dem Kalten Krieg haben die USA rund 20 Atombomben in Deutschland
stationiert. Sie lagern im US-Stützpunkt Büchel in der Eifel und warten auf
ihren Einsatz im Ernstfall. Nach dem Ende des Kalten Krieges wäre es logisch
gewesen, die Bomben ebenso wie es die Sowjetunion gemacht hat, abzuziehen und
auf US-Territorium zu verlagern. Das ist nicht passiert! Nun planen die USA,
diese Bomben zu modernisieren!
Die 20 Bomben
sind Teil der sogenannten „Nuklearen Teilhabe“ der BRD – daß heißt, daß im Ernstfall
deutsche Tornado-Jets die Bomben abwerfen müssen!
Nach 2009
forderte Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) mehrfach den Abzug der
Bomben. Die USA haben gar nicht darauf reagiert. Dies zeigt, daß die BRD kein
souveräner Staat ist und in wichtigen militärischen Fragen nicht einmal auf
ihrem eigenen Staatsgebiet das Sagen hat!
Rußland sieht in der
Modernisierung der Bomben eine Bedrohung und hat gedroht, den Vertrag über
nukleare Mittelstreckensysteme (INF-Vertrag) zu kündigen und seinerseits aufzurüsten,
um der neuen Herausforderung durch die USA und die NATO entgegenzutreten.
Die Bundesregierung möchte 120
Mio. Euro in die Modernisierung des Stützpunktes Büchel stecken. Das dies in
Verbindung mit den verbesserten Bomben steht, streitet sie notorisch zwar ab,
aber dies ist mehr als zweifelhaft.
Deutschland wird im Ringen der
Großmächte USA und Rußland um die Vorherrschaft in Europa zur wehrlosen
Zielscheibe! Wir haben Atomwaffen im Land, die uns zu einem Primärziel der
Russen im Kriegsfall machen, aber haben keinerlei Verfügungsgewalt über diese
Waffen!
Wir fordern daher:
-
Abzug der US-Atomwaffen aus der BRD
-
Abzug aller noch verbliebenen ausländischen
Truppen von deutschem Staatsgebiet
-
Beendigung der „Nuklearen Teilhabe“
-
Austritt aus der NATO und eine
Neutralitätspolitik (wie sie z.B. die Schweiz praktiziert), die es uns
ermöglicht, friedlich mit allen Völkern und Nationen gemeinsam zu leben
Mittwoch, 22. Juli 2015
Neue Richtung kritisiert russlandfeindliche
Haltung der FDP und übt Solidarität mit kritisiertem Linkspolitiker Lafontaine
25.6.2015. Die
unabhängige, demokratische Bürgerbewegung Neue Richtung hat auf ihrem
Treffen am 24. Juni 2015 mit Befremden die schmähenden Äußerungen des
FDP-Europaabgeordneten Alexander Graf Lambsdorff über Oskar Lafontaine, den
früheren Bundesvorsitzenden der Linkspartei und derzeitigen Links-Fraktionschef
im saarländischen Landtag, zur Kenntnis genommen.
Lambsdorff wirft Lafontaine vor,
„endgültig im Lager der Verschwörungstheoretiker angekommen zu sein“, da der
linke Politiker auf seiner Facebookseite die Verlegung von schwerem
Militärgerät der USA an die europäischen Außengrenzen zu Rußland scharf
kritisiert hatte. Ferner hatte Lafontaine in seinem Beitrag Bezug auf die
Finanzierung des Putsches in der Ukraine durch die USA genommen. All dies sind
– selbst in den regierungsnahen Massenmedien – schon längst bekannte und
verbreitete Informationen und es ist uns unverständlich, wie ein
FDP-Europapolitiker hier von „Verschwörungstheorien“ schwafeln kann.
Mit diesen Aussagen hat
Lambsdorff wieder einmal mehr bewiesen, daß die FDP nicht regierungsfähig ist
und nicht in der Lage, die Interessen unseres Landes auf internationalen Parket
zu vertreten. Ein Blick in Lambsdorffs politische Biographie zeigt uns auch
warum. Er ist Mitglied einer hochdubiosen Vereinigung namens „Atlantikbrücke
e.V.“, welche de facto das Ziel hat, die deutsche Außenpolitik den Interessen
der USA unterzuordnen. In diesem angeblich „gemeinnützigen“ Verein kann aber
nicht jeder eintreten, der sich als Freund der USA wähnt, sondern er wird vom
Verein "berufen“, wenn dieser ihn für einen „würdigen US-Vasallen“ hält.
Wenn sich jemand den Interessen
dieser Kreise widersetzt, wie der frühere FDP-Außenminister Guido Westerwelle,
der einen Abzug der US-Atomwaffen aus der BRD und eine deutsche Neutralität
beim NATO-Überfall auf Libyen gefordert hatte, so wird er kurzerhand abgesägt.
Dazu brauchte es keine Opposition – das erledigten die sogenannten
„Parteifreunde“ innerhalb kürzester Zeit in vorauseilendem transatlantischen
Gehorsam selbst.
Diese transatlantischen
Seilschaften durchsetzen die Politik der BRD seit Jahrzehnten und verhindern
eine eigenständige und friedliche Außenpolitik. Aktuell führen diese Kräfte
Desinformationskampagnen über die Konflikte in der Ukraine und in Syrien durch,
um die öffentliche Meinung zu beeinflussen und verbreiten anti-russische
Verschwörungstheorien. Für alle echten Demokraten in unserem Land sind die
Aktivitäten von derartigen Kreisen nicht länger tragbar.
Wir erklären uns daher für
solidarisch mit Oskar Lafontaine und seiner treffenden Kritik am
US-Imperialismus. Ferner ist zu prüfen, ob die Aktivitäten des Atlantikbrücke
e.V. überhaupt verfassungskonform sind.
Donnerstag, 27. November 2014
BRIEF AN DIE BOTSCHAFT HAITIS
25.11.2014
Uhlandstraße 14
10623 Berlin
Deutschland
Betrifft: Umgang mit der Opposition
Sehr geehrte Damen und Herren,
die bundesweite Bürgerbewegung Neue Richtung beobachtet mit großer Sorge das Vorgehen der Sicherheitskräfte in Haiti gegen den früheren Staatspräsidenten Jean-Bertrand Aristide und dessen Anhänger.
Wir verurteilen den Einsatz von Gewalt durch die Sicherheitskräfte gegen die Anhänger Aristides und andere Demonstranten.
Wir sehen in der Eskalation der Ereignisse gegen Ex-Präsident Aristide den Versuch der Regierung Haitis, zu testen, wie weit man gegen die Opposition vorgehen kann, ohne daß die Weltöffentlichkeit reagiert.
Wir sind uns darüber im Klaren, daß die aktuelle Regierung in Haiti nicht mit vielen Ansichten von Aristide und der Lavalas-Bewegung konform geht, dennoch muß eine legale oppositionelle Betätigung möglich sein!
Wir werden die Vorgänge in Haiti künftig im Auge behalten und rufen die haitianische Regierung auf, ihre Repressalien gegen die Opposition einzustellen.
Mit freundlichen Grüßen,
i.A.
Kay Hanisch
(Sprecher Neue Richtung)
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